Vorwort zum Bericht über das 10. Scientific Meeting in Wien vom 28. Juni - 1. Juli 2003
von Univ-Prof. DDr. Apostolos Georgopoulos
Nachdem die ESC (European Society of Chemotherapy) vor 10 Jahren in Wien gegründet worden war, war es uns ein Anliegen die Jubiläumstagung, das 10. Scientific Meeting, in Wien abzuhalten.
Die ESC hat sich zum Ziel gesetzt, brisante Themen wie SARS, Infektionen des Respirationstrakts, Impfungen etc. zu behandeln und präsentiert sich als Europaforum für erfahrene und junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten.
Das große Interesse an den Vortragenden, den Wissenschaftlern und Pharmafirmen ist auf das hohe Niveau der Fortbildung zurückzuführen. Eine Flut von e-mails mit positiven Reaktionen hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Philosophie „Qualität vor Quantität“ und „zurück zur Universität“ mit der Möglichkeit zu intensiver Kommunikation auf dem richtigen Weg sind.
Wir konnten Experten aus 31 Ländern begrüßen, u. a. Teilnehmer aus Deutschland, Griechenland, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Österreich.
Da es abgesehen von nur einer Parallelveranstaltung, die für junge Wissenschaftler vorgesehen war, eine einzige Hauptveranstaltung gab, fanden vor allem in den Symposien rege Diskussionen und Erfahrungsaustausch statt.
Da das öffentliche Interesse an dieser Tagung sehr groß war, nützten die Medien die Gelegenheit, prominente Vortragende zu interviewen.
Die Scientifc Meetings der ESC finden immer an Universitäten verschiedener Länder statt, um in universitärer Atmosphäre neue Strategien für den medizinischen Fortschritt zu erarbeiten.
