Influenzaviren besitzen die Fähigkeit sich kontinuierlich zu verändern, wobei vor allem die beiden an der Virusoberfläche liegenden Antigene, das Hämagglutinin (HA) und die Neuraminidase (NA) von diesen Veränderungen betroffen sind. Dieses als Antigen- Drift bezeichnete Phänomen stellt vor allem für die alljährliche Impfstoffherstellung eine konstante Herausforderung dar. Um neu auftretende Drift Varianten frühzeitig zu erfassen, hat man am klinischen Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien die Dynamik der antigenen und genetischen Veränderungen des Hämagglutinins der in Österreich in den Saisonen 2003/04 bis 2006/07 zirkulierenden Influenzaviren mittels antigener und genetischer Charakterisierung untersucht.
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