INFEKTIONEN
HPV-Vakzine: (K)eine Notwendigkeit in Österreich?

 

Die Impfungen gegen humane Papillomaviren wurden zur Prophylaxe des Gebärmutterhalskrebses entwickelt. Die primäre Zielgruppe waren daher am Anfang Mädchen und junge Frauen, die idealerweise mit Papillomaviren noch keinen Kontakt hatten. Inzwischen ist jedoch klar geworden, dass das Zervixkarzinom eine zwar wichtige Erkrankung ist, aber die Vorstufen sehr viel häufiger sind und unsere Patientinnen und auch das Gesundheitssystem enorm belasten. Weiters erhöht die Therapie der hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN3) durch eine Konisation auch das Frühgeburtsrisiko und damit auch die neonatale Morbidität und Mortalität.

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