Das Journal of the American Medical Association (JAMA) hat eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass die routinemäßige Impfung von Kindern in Kenia gegen Haemophilus Influenza Typ b (Hib) den Anteil an invasiven Hib-Erkrankungen um 88 % verringern konnte.Laut der Studie half die Vakzine:
• die Basislinie der Hib Erkrankung um 88 % zu verringern, was vom Labor bestätigte wurde
• schätzungsweise 3.370 Krankenhausaufenthalte in Kenia im Jahr 2005 zu verhindern
Das Hib-Bakterium ruft tödliche invasive Erkrankungen wie Meningitis und Infektionen des Respirationstraktes hervor. Es ist eine bedeutende Ursache für schwere Lungenentzündungen bei Kindern unter 5 Jahren. Die meisten Toten gibt es in den Entwicklungsländern. In Afrika sterben mehr Menschen an Hib als auf jedem anderen Kontinent.
Diese Studie ist die erste Studie in Ostafrika, die den signifikanten Nutzen von Hib-Routineimpfungen beim Schutz kleiner Kinder gegen die verheerenden Wirkungen der Hauptursache kindlicher Meningitis und Pneumonie in den Entwicklungsländern dokumentiert. Die Feststellungen bauen auf einem beachtlichen Kern zunehmender Beweise aus Afrika und der ganzen Welt auf: ähnliche Ergebnisse wurden in Gambia, Chile, den USA und in Großbritannien beobachtet. Es darf erwartet werden, dass die innerhalb der Studie erbrachten Befunde sich auch auf andere afrikanische Länder anwenden lassen.
Weltweit, so schätzt man, verursacht die Hib-Erkrankung 3 Millionen schwere Erkrankungen und führt so zu 400.000 toten Kindern jährlich. In Ländern, in denen die Hib-Impfung routinemäßig angewendet wurde, wurde die Erkrankung praktisch eliminiert.
*JAMA 2006 Aug 9;296(6):671-8
Quelle: ots/PRNewswire