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Homöopathie kann bei Borreliose oft helfen

 

fzm - Nach dem milden Winter schlagen sie in diesem Frühjahr besonders häufig zu, und das kann langwierige Folgen für die Gesundheit von Mensch und Tier haben: Fast jede dritte Zecke kann den Borreliose Erreger Borrelia burgdorferi übertragen.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 40.000 Menschen an dieser Krankheit, die sehr schwierig zu diagnostizieren ist. Dr. Peter Alex geht in der aktuellen Ausgabe der "AHZ, Allgemeinen Homöopathischen Zeitschrift" (Haug Verlag, Stuttgart. 2007) in seinem Beitrag Wesen, Erkennung und homöopathische Behandlung der Borreliose jedoch davon aus, das die tatsächliche Zahl der Erkrankten wesentlich höher liege. "Die Meldezahlen wären gewiss höher, wenn alle Ärzte und Heilpraktiker eine Borreliose diagnostizieren könnten, überall in Deutschland die Meldepflicht bestünde und alle niedergelassenen Ärzte und Heilpraktiker von der Meldepflicht wüssten und sie wahrnähmen", begründet Peter Alex seine Vermutung.

Die Symptome der Borreliose können sehr vielfältig sein. Das typischste Erstsymptom ist eine Hautrötung, die sich nach ein bis drei Wochen meist ringförmig um die Einstichstelle ausbreitet. Aber sie ist nicht bei allen Erkrankungsfällen zu sehen, auch beim Bluttest muss der Antikörpernachweis nicht positiv ausfallen. Die Symptome, die zum Teil über Jahre auftreten können, wie zum Beispiel Gehirnhautentzündung, Gelenkentzündung, Kopfschmerzen, Fieber oder auch Herzrhythmusstörungen machen die einwandfreie Diagnose einer Borreliose sehr schwierig. Peter Alex bezweifelt den Nutzen der therapeutischen Antwort der Schulmedizin: "Wenn Borrelia einmal ihr Genom an uns weitergegeben hat und in unseres integriert wurde, kann keine … Antibiotikagabe diesen genetischen Integrationsprozess umkehren." Die Homöopathie aber sei dazu in der Lage, schreibt Alex und nennt die wichtigsten Hauptmittel: Ledum palustre und Aurum arsenicosum, aber auch Mercurius oder das potenzierte Bakterium, Borrelia burgdorferi C 200. Er begründet seine Aussage damit, dass nur eine Medizin wirken kann, die nach dem gleichen Prinzip wie die Krankheitsübertragung funktioniert. "Gebe ich eine … analoge Information in den Organismus, kann es zu einer Auslöschung der Information kommen, das ist Similia similibus curentur."

P. Alex:
Wesen, Erkennung und homöopathische Behandlung der Borreliose
Allgemeine Homöopathische Zeitschrift, AHZ 2007; 252 (3): S. 124 – 136


11.06.2007
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