Herpes genitalis ist eines der häufigsten Krankheitsbilder von Frauen im reproduktivem Alter und wird durch Herpes-simplex-Viren, vor allem den Serotyp 2 (HSV-2), ausgelöst. Die Frequenz der HSV-2-Infektion wird beeinflusst von Geschlecht (f>m), vorangegangener HSV-1-Infektion (in erster Linie nasolabialer Herpes, mildert den klinischen Verlauf, keine Kreuzprotektion) und sexueller Aktivität mit einer Person mit bekannter Infektion. Aufgrund der Instabilität des Virus ist der nahezu einzige Infektionsweg der sexuelle Kontakt. In 9–25% entstehen auch extragenitale Manifestationen, die von Hautläsionen über Pneumonitis, Hepatitis bis hin zur aseptischen Meningitis reichen.
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