Die Plattform
www.infektionsnetz.at bietet schon heute über 80.000 Besuchern pro Monat medizinische Fachinformation im Bereich Infektiologie. Mit 5. November 2006 stellt der Betreiber Universimed New Media GesmbH gemeinsam mit der Universitätsklinik für Innere Medizin des AKH Wiens sowie der Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie und der Österreichischen Gesellschaft für Sepsis eine umfassende Erweiterung vor.
Die Medizin ist besonders in den letzten Jahren ständiger Veränderung unterworfen. Forschungszyklen werden kürzer, neue Behandlungsmethoden werden entwickelt, neue Medikamente auf den Markt gebracht. Krankheiten, die gestern noch als unheilbar galten, werden heute behandelt und morgen vielleicht schon heilbar sein. „Mediziner müssen heute mehr denn je ihren Wissensstand auf dem laufenden halten.“ erklärt Wolfgang Chlud, Geschäftsführer der Universimed Verlags und Service GesmbH. „Fortbildung und Literaturstudium nach der Grundausbildung sowie Austausch mit Kollegen und Opinionleader ist heute eine Grundveraussetzung der medizinischen Berufe.“, so der Verleger.
Ein Pfeiler des medizinischen Wissensweitergabe in Österreich ist das Internet-Portal
www.infektionsnetz.at. Auf über 11.000 Seiten finden Mediziner Aktuelles im infektiologischen Fachbereich und können vom Krankheitsbild zur Diagnose über Behandlungsrichtlinien bis zu den Therapeutika nachschlagen. Gegründet wurde das Infektionsnetz von der Europäischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten unter der Schirmherrschaft von
Prof. DDr. Georgopoulos vom AKH Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie.
Eine 2005 eingegangene Kooperation mit dem Wiener Verlagshaus Universimed soll dem Infektionsnetz einen noch höheren Stellenwert im Fachbereich ermöglichen. „Es ist unser Ziel“, so Prof. DDr. Georgopoulos, „unser Wissen so vielen Medizinern wie möglich zugänglich zu machen. Und zwar gezielt, direkt und umfassend. Das Infektionsnetz ist mit seiner Informationstiefe und Verständlichkeit einzigartig in Österreich.“
Die Partnerschaft zwischen den medizinischen Gesellschaften und Universimed soll medizinsche Information auf höchstem Niveau mit journalistischer Aufbereitung verbinden und vermarkten. „Unseren Verlag gibt es seit anderthalb Jahrzehnten, wir machen mittlerweile 16 medizinische Fachmagazine und betreiben eine Reihe von gutbesuchten Internetportalen“ erklärt Verleger Wolfgang Chlud. „Wir wissen, wie medizinisches Wissen aufbereitet wird, wie es medial präsentiert werden kann und wie es den Benutzer am besten erreicht.“ Das Ergebnis der monatelangen Arbeit wurde am 6. November der Öffentlichkeit präsentiert. Das Portal wurde inhaltlich stark erweitert. Schwerpunktthemen sind neben der bestehenden Basis Infektionen, Hygiene, Impfen und vor allem der Bereich der Sepsis. Universimed hat mit der Österreichischen Gesellschaft für Sepsis an einem umfangreichen Kompendium gearbeitet. „Diese internationalen Behandlungsrichtlinien für schwere Sepsis entstanden aus mehreren Konferenzen unter Teilnahme von Experten aus elf internationalen Organisation.“ erklärt der Vorsitzende der Sepsisgesellschaft, Prof. Dr. Heinz Burgmann. „Wir haben daraus ein Nachschlagewerk verfasst, dass in einer, auch dem allgemeinen Arzt gut verständlichen Sprache, geschrieben wurde.“
Ergänzt werden diese Themen durch eine laufend erweiterte e-Learning-Komponente. So gibt es interaktive Fallstudien mit Fragebogen und Tests mit Fortbildungscharakter. „Fortbildung wird immer verbindlicher. Ärzte sind verpflichtet eine gewisse Anzahl von Fortbildungsmaßnahmen durchzuführen. Einen Teil davon kann über das Internet abgewickelt werden. Daher entwickeln wir laufend Tests in verschiedenen Fachbereichen. Dies ist neben der medizinischen Fachinformation ein nützliches Service und rundet das Infektionsnetz ab. Wir sprechen schon jetzt eine große Zahl an Medizinern aus einer Reihe von Ländern an. Mit dem Relaunch wird der Zuspruch noch zunehmen.“ schließt Wolfgang Chlud von Universimed.