Malaria ist nach wie vor die bedeutendste Tropenkrankheit, die durch einzellige Parasiten (Plasmodien) hervorgerufen wird. Alleine in Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an den Folgen einer Malaria- Infektion.
Rund 500 Millionen Menschen infizieren sich jedes Jahr neu. Malaria kommt weltweit in über 100 Ländern vor und führt jährlich zu mehr als einer Million Todesfälle.
Ein Schwerpunkt des Pharmaunternehmens Pfizer ist die Erforschung neuer Behandlungsmethoden gegen Malaria. In klinischen Studienprogrammen arbeiten Wissenschaftler, auf Grundlage des Antibiotikums Azithromycin an der Entwicklung eines potentiellen Medikamentes gegen Malaria. Azithromycin hat in Kombination mit Chloroquin positive Ergebnisse bei der Behandlung von Erwachsenen, die an Malaria erkrankt sind gezeigt. Derzeit werden klinische Studien in speziellen Zentren in Südamerika, Indien und Afrika durchgeführt.
Pfizer hat die „Mobilize Against Malaria“ Initiative letztes Jahr ins Leben gerufen, diese zielt auf die Sensibilisierung von Patienten ab und soll den Zugang zu wirksamen Malariamitteln in Ländern, wie Senegal, Ghana und Kenia ermöglichen.
Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Regierungen und nationalen Gesundheitsorganisationen notwendig, um den Zugang der Patienten zu einer verbesserten Behandlung zu ermöglichen.
Die Partner- Organisationen vor Ort implementieren Basis- Initiativen, während Pfizer Stipendien, Unterstützung bei der Evaluierung und technisches Know-how durch Pfizer Mitarbeiter bieten. Mitarbeiter des Pharmaunternehmens arbeiten im Zuge des Pfizer Global Health Fellows Programm bis zu 6 Monate in Organisationen in Entwicklungsländern.
Nähere Informationen unter www.pfizer.com/malaria;
Quelle: Presseaussendung Pfizer Austria