AZITHROMYCIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antibakterielles Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung  
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Makrolidantibiotikum
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Wirkmechanismus
Blockade der Proteinsynthese durch Interaktion am bakteriellen Ribosom
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Handelsnamen
Österreich Zithromax
Deutschland Ultrion, Zithromax
Schweiz Zithromax
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Anwendungsarten
oral, i.v.
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Antibakterielles Spektrum
schwächer als andere Makrolide auf: Staphylokoken, Streptokokken, Pneumokokken; "atypische Erreger": Mykoplasmen, Ureaplasmen, Chlamydien, Legionellen; Listerien, atypische Mykobakterien, Helicobacter pylori, Campylobacter, Pertussis; auch: E. coli, Shigellen, Salmonellen, Yersinia enterocolitica
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Kreuzresistenz
mit anderen Makroliden, teilweise mit Clindamycin
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Indikationen
Infektionen des Respirationstrakts, insbesondere atypische Pneumonie, Angina, Legionellose; auch bei Infektionen mit Hämophilus (Otitis, Sinusitis); Urethritis durch Chlamydien und Ureaplasmen, Erysipel
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
1 x 500 mg/d 1 x 10 mg/kg/d
kürzere Behandlung (z.B. 1-3-5 Tage ) aufgrund langer Halbwertszeit möglich
 
Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
keine Anpassung
 
Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
kontraindiziert
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Kontraindikationen
Überempfindlichkeit, Schwangerschaft, schwere Lebererkrankungen

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Nebenwirkungen
magenentleerend, Durchfälle, Hautexanthem, intrahepatische Cholestase, Leberfunktionsstörungen, selten Angioödeme, Photosensiblisierung, Hörstörungen
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Interaktionen
erhöhte nephrotoxische Wirkung von Cyclosporin A, verstärkte Vasokonstriktion bei Dihydroergotamingabe, verlangsamte Elimination von Digitalispräparaten
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Vorsichtsmaßnahmen
nicht gleichzeitig mit Terfenadin oder Astemizol geben: Torsade de pointes-Arrythmie; cave bei Antiarrhytmika
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: renal und via faeces
Halbwertszeit: 14-48 h
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Absorption: 35 %

Verteilung
Gut
Mäßig
Schlecht
Gewebe, intrazellulär    Liquor 

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Allgemeine Beurteilung
Das Makrolid mit der längsten Halbwertszeit (bis zu 48 Stunden), daher kurze Therapiedauer von 3 bis 5 Tagen, die relativ geringe orale Resorption wird durch gute Gewebegängigkeit ausgeglichen.
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