MOXIFLOXACIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antibakterielles Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung  
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Fluorochinolon, Gyrasehemmer
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Wirkmechanismus
Hemmung der ATP-abhängigen und DNS-Gyrase-katalysierten DNS Verschraubungsreaktion
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Handelsnamen
Österreich Avelox
Deutschland Avalox
Schweiz Avelox
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Anwendungsarten
oral, i.v.
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Antibakterielles Spektrum
Breit (gegenüber anderen Chinolonen ein um Atemwegserreger, sowie Staphylokokken und Anaerobier erweitertes Spektrum)
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Kreuzresistenz
partielle Kreuzresistenz mit anderen Chinolonen
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Indikationen
Atemwegsinfekte, Haut- und Weichteilsinfektionen
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
1x400 mg p.o.
1x400 mg i.v.
 
Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
keine Dosisreduzierung erforderlich
 
Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
keine Dosisreduzierung bei leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion
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Kontraindikationen
Kinder und Jugendliche in der Wachstumsperiode, Schwangerschaft, Stillzeit, Epilepsie, stark eingeschränkte Leberfunktion, QT-Zeit Verlängerung im EKG

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Nebenwirkungen
gastrointestinale Reaktionen, zentralnervöse Störungen (Krampfanfälle, psychotische Zustände, Vigilitätsstörungen, Geschmacksstörungen), QT-Zeit Verlängerungen, Transaminasenanstieg, Exanthem, Kreislaufstörungen, Achillessehnenabriss
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Interaktionen
verminderte Resorption bei Gabe mineralischer Antazida
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Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht bei Gabe von QT-Zeit verlängernden Substanzen
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: via Faeces und Urin
Halbwertszeit: 13 Stunden
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: nicht signifikant verändert
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: nicht bekannt
Absorption: 90 %

Verteilung
Gut
Mäßig
Schlecht
Weichteilgewebe, Organe     

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Allgemeine Beurteilung
Neues Fluoroquinolon der 4. Generation, verbesserte Aktivität bei gram-positiven und anaeroben Keimen, breites Wirkspektrum, vorwiegend bei Infektionen des oberen und unteren Respirationstraktes
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