Aminoglykosidantibiotikum
Hemmung der Proteinsynthese in der Bakterienzelle
E.coli, Enterobacter aerogenes, Klebsiella pneumoniae, Salmonellen, Shigellen, Proteus, Staphylokokken; gegen Entamoeba histolytica schwach wirksam.
Resistent sind: Clostridien, Pilze, Viren
Kanamycin, Neomycin, teilweise auch mit Streptomycin
hepatische Enzephalopathie, Präcoma, Coma; präoperative Reduktion der Darmflora, intestinale Amöbiasis; (Enteritiden und Dysenterien)
Überempfindlichkeit, Vorsicht bei Nierenfunktionsstörungen
gastrointestinale Störungen; Malabsorptionssyndrom; Überwuchern von Pilzen; allergische Reaktionen; bei Patienten mit Geschwüren im Magen-, Darmtrakt stärkere Resorption verbunden mit Gefahr der Nieren- und Gehörschädigung
bei Nierenfunktionsstörungen oder Geschwüren des Gastrointestinaltraktes regelmäßige Kontrollen der Hörfunktion
Aminogylkosid, ausschließlich zur lokalen Anwendung
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