– neue Klasse der Echinocandine
– Caspofungin hemmt die Synthese des ß-(1,3)-D-Glukans in der Zellmembran einiger pathogener Pilzspezies, so dass sein Einbau in die Zellwand nicht erfolgen kann.
– i.v. (Infusion)
– Glucosehaltige Lösungen dürfen nicht verwendet werden, da Caspofungin in glucosehaltigen Lösungen nicht stabil ist!
– Candida incl. Azol-resistenter Stämme
– Aspergillus
– invasive Aspergillosen
– zugelassen für die Behandlung bei Erwachsenen, wenn diese auf Therapien mit konventionellem und liposomalem Amphotericin B oder Itraconazol nicht ansprechen bzw. diese Standardmedikamente nicht vertragen werden.
– Nichtansprechen wird definiert als ein Fortschreiten der Infektion oder aber eine 7-tägige Therapie ohne Besserung.
– Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die unter Behandlung mit Caspofungin beobachtet wurden, waren Fieber, Thrombophlebitis, Übelkeit, Erbrechen und Flush.
– Die Inzidenzraten dieser Nebenwirkungen lagen unter 3 %.
– Zusätzlich wurden Laborwertveränderungen beobachtet, die aber nur in den seltensten Fällen zum Abbruch der Therapie führten. Dazu zählten im wesentlichen Erhöhungen der Transaminasen [EMEA Scientific Report 2001].
– Die gleichzeitige Anwendung mit Ciclosporin A wird nicht empfohlen, da bei Probanden reversible Leberwerterhöhungen auftraten.
Caspofungin ist die erste verfügbare Substanz aus der neuen Klasse der Echinocandine.
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