PYRANTEL
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antiparasitäres Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik    
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Antihelminthikum aus d. Klasse d. Pyrimidinanaloga.
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Wirkmechanismus
Pyrantel führt durch neuromuskuläre Blockade zu einer spastischen Lähmung d. Wurmmuskulatur. Die unbeweglichen Würmer werden aus dem Darmlumen ausgeschieden. Erfasst werden reife u. unreife Formen, nicht aber die Eier.
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Handelsnamen
Österreich Combantrin
Deutschland Helmex
Schweiz Cobantril
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Anwendungsarten
oral
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Antiparasitäres Spektrum
Enterobius vermicularis (Madenwurm), Ascaris lumbricoides (Spulwurm), Ancylostoma duodenale (Hakenwurm), Necator americanus, Trichostrongylus spp. (Fadenwurm).
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Kreuzresistenz
keine
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Indikationen
siehe Spektrum
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
p.o.: Einmaldosis: 10 mg/kg KG
41-75 kg: 2-3 Tbl.
> 75 kg: 4 Tabletten
12-22 kg: ½-1 Tbl.
22-41 kg: 1-2 Tbl.
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Kontraindikationen

absolut Überempfindlichkeit gegen die Substanz
relativ Gravidität

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Nebenwirkungen
selten: gastrointestinale Störungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit.
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Interaktionen
mit Piperazin-Antihelminthika (antagonistische Wirkung)
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Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht bei Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen, da ein Anstieg d. GOT möglich ist.
Therapie auch d. Kontaktpersonen. Entscheidend ist die Hygiene u. Sauberkeit.
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: Unverändert mit dem Stuhl, ein kleiner Teil < 7 % wird renal eliminiert.
Absorption: Praktisch keine Resorption nach oraler Gabe.

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