ACTINOBACILLUS SPP. (-)
– A. actinomycetemcomitans
– A. equuli
– A. hominis
– A. suis
– A. ureae
– Aerobe, gram-negative, unbewegliche Stäbchen
– Actinobacillen sind vorwiegend bei Kühen anzutreffen, können aber auch bei anderen Tieren und Menschen vorkommen
– Einige Infektionen beim Menschen erfolgen durch Tierbisse (z.B. Pferde-Bisse)
– A. actinomycetemcomitans gewöhnlich in der menschlichen Mundflora
– Übertragung durch Direktkontakt mittels Speichel (Küssen)
A. actinomycetemcomitans:
- Endokarditis (als Teil der HACEK-Gruppe, welche Haemophilus-Arten, A. actinomycetemcomitans, Cardiobacterium-Arten, Eikenella-Arten und Kingella-Arten umfasst)
- Wundinfektionen
- Periodontitis
- Tierbisse
- Endophthalmitis
A. hominis:
Bakteriämie (speziell bei Patienten mit Lungenerkrankungen und Leberfunktionsstörungen)
A. ureae:
Bakteriämie, Meningitis
A. suis und A. equuli:
Durch Tierbisse verursachte Wundinfektionen
– Kultur
– auf 1-Tag-alten Platten sind die Kolonien durchscheinend und 1-2 mm im Durchmesser
– A. actinomycetemcomitans: relativ anspruchsvoll, obligat kapnophil (CO2). Kolonien auf 1-Tag-alten Platten sind kleiner als 0,5 mm im Durchmesser, aber wachsen auf 2-3 mm, manchmal mit rauhen Oberflächen und löchrig nach einigen Tagen Inkubation.
Doxycyclin,
Metronidazol, Resistenz gegen Penicillin
© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8
office@infektionsnetz.at
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8