BRUCELLA SPP. (-)
– B. abortus
– B. melitensis
– B. suis
– B. canis
Andere
– Gramnegative, feine, kokkoide, unbegeißelte Stäbchen, die keine Sporen bilden und oft partiell anaerobes Verhalten zeigen
– Brucellen verursachen bei Nutz und Wildtieren, bevorzugt bei Rindern (B. abortus), Ziegen (B. melitensis) bzw. Schweinen (B. suis) klassische Zoonosen.
– Erreger können durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren auf Menschen bertragen werden, oder indirekt über Lebensmittel (v.a. nicht pasteurisierte Milch und Milchprodukte)
– Undulierendes Fieber, Bang'sche Krankheit
– Nach Eindringen der Erreger über Schleimhaut des oberen Intestinal- und Respirationstrakts oder über Hautläsionen, Transport durch Mikro- und Makrophagen, in denen die Erreger überleben können, in die Lymphknoten.
– Lymphadenitis
– Infektion von Leber, Milz Knochenmark und Gewebe des RES; für intrazelluläre Bakterien typische Granulome
– Kultur (bis zu 4 Wochen Bebrütung), daher Verdachtsdiagnose
– Serologischer Nachweis
© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8
office@infektionsnetz.at
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8