EHRLICHIA SPP. (-)
Ehrlichia (zur Familie der Rickettsiaceae gehörig)
– E. canis
– E. chaffeensis
– E. ewingii
– E. phagocytophila
– E. sennetsu
– Aerobe, gramnegative, kokkoide Stäbchen
– Wachstum und Vermehrung nur in lebenden Wirtszellen
– HGE: 8 Tage
– HME: 9 Tage
– Bis 1987 galten Ehrlichiosen nur als Infektionen der Tiere.
– Ehrlichiosen sind jedoch auch beim Menschen vorkommende, meist durch Zecken übertragene Infektionen (ähnlich Mononukleose)
– E. sennetsu: Vektor (Überträger) unbekannt, wahrscheinlich Übertragung durch Genuss von rohem Fisch
Literatur: Antibotika-Monitor 3/99
Inhaltsverzeichnis
Granulozytäre und monozytäre Ehrlichiose in Europa - Diagnostische, therapeutische und epidemiologische Aspekte
– Alle Ehrlichiosen manifestieren sich als milde bis gelegentlich schwere, Mononukleose-ähnliche Multisystem-Erkrankungen mit Fieber, Myalgien, Leukopenie, Thrombopenie, Anämie, verschiedenen Symptomen des Gastrointestinal-Traktes und/oder des Respirations-Traktes und/oder des ZNS.
– Humane Monozyten-Ehrlichiose (HME) (E. chaffeensis)
– Humane Granulozyten-Ehrlichiose (HGE) (E. ewingii, E. phagocytophila, HGE-Agens)
– Sennetsu-Fieber (kommt nur in Japan vor)
– Serologie, Antikörpernachweis, Immunfluoreszenztest
– PCR
– Kultur
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