HELICOBACTER PYLORI (-)
Index
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Helicobacter pylori mit glatter Oberfläche und mehreren Flagellen, die alle an einem Pol entspringen
Elektronenoptische Darstellung von Helicobacter pylori (Antrumbiopsie) zwischen Epitheloberfläche und schützender Schleimschicht
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Gattung (Genus)
Helicobacter
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Arten (Spezies)
H. pylori
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Mikrobiolog. Charakteristika
– Mikroaerobe, gramnegative, spiralig gekrümmte Stäbchen (2-6 µm), mit lophotricher Begeißelung (sehr beweglich)
– Erreger können Urease bilden, die aus Harnstoff Ammoniak freisetzt und so das Überleben in stark saurem Milieu ermöglicht
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Inkubationszeit
Tage bis Wochen
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Epidemiologie
– Weltweit, Infektion kommt nur beim Menschen vor
– Durchseuchung hoch (bis 100 %) in Gruppen, die unter schlechten hygienischen Bedingungen zusammenleben
– In entwickelten Ländern Durchseuchung in der älteren Bevölkerung bis 50 %
– Übertragung auf fäkal-oralem Weg, entweder direkt oder indirekt über kontaminierte Speisen

Literatur: Antibiotika Monitor 5/99
Inhaltsverzeichnis
Neues vom Helicobacter
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Infektionen
– Infektion der Magenschleimhaut (Adhärenz an Epithelzellen des Magens)
Ulcus pepticum
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Diagnose
– Histopathologischer Nachweis
– Kultur
– Nichtinvasiver Atemtest (13C-markierter Harnstoff wird mit Probemahlzeit verabfolgt und in der Atemluft 13CO2 gemessen)
– Antikörperbestimmung (ELISA, Western Blot)
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Therapie
Dreifach-Therapie mit Protonenpumpenhemmer, Metronidazol und Clarithromycin über mind. 7 Tage
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Alternativen
Amoxicillin + Metronidazol + H2-Blocker (+ Wismut) über 12 Tage
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