LEGIONELLA SPP. (-)
– L. pneumophila (14 Serogruppen),
– L. micdadei,
– L. dumoffii,
– L. bozemanii,
L. gormanii und weitere 27 Spezies (Zahl der immunologisch differenten Typen > 50).
– Aerobe, gramnegative (schwer anfärbbare), langsam wachsende Stäbchen
– 0,3 - 1 µm dick und 2 - 20 µm lang; eine polare Geißel
– Weltweit verbreitet, saprophytischer Keim des Wassers, der für Krankheiten beim Menschen verantwortlich ist
– L. pneumaphila ist die epidemiologisch wichtigste pathogene Art; ist resistent gegen Temperaturen zwischen 0° und 63° C, gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad
– Infektionsquellen: Warm- und Kaltwassersysteme, Kühltürme und Luftbefeuchter von Klimaanlagen, Sprudelbäder u.a.
– Die Infektion erfolgt durch Einatmen keimhaltiger Wassertröpfchen (Aerosolen von Warmwasser beim Duschen, bei Luftbefeuchtern, Whirlpools, Kühlwasser von zahnärztlichen Bohrern usw.)
– Die Legionellose kann als Epidemie oder in Form von sporadischen Erkrankungen auftreten. Es wird geschätzt, dass 1 % aller Pneumonien Legionellosen sind.
– Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bisher nicht festgestellt
– Legionellose (multifokale, nekrotisierende Pneumonie); bei Kindern außerordentlich selten
– Auftreten bei Personen mit kardiopulmonalen Grundleiden oder anderer Abwehrschwäche
– Letalität > 20 %
– Pontiac-Fieber (benannt nach einer Epidemie in Michigan; Inkubationszeit 1-2 Tage; nichtpneumonische, fieberhafte Erkrankung, selbstlimitierend, selten.
– PCR
– Immunfluoreszenz
– Kultur auf Spezialnährböden, die 5 % CO2 enthalten
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