– Aerob/mikroaerophile, grampositive, zarte, peritrich begeißelte, bewegliche, sporenlose Stäbchen
– 11 Serotypen (H- und O-Antigene);
– Virulenz an ein Hämolysin gekoppelt (Listeriolysin)
– Vermehrung in weitem Temperaturbereich (bis 0°C).
– Unbekannt, von wenigen Tagen bis 3 Wochen (für ernste Formen der Listeriose)
– Unbekannt, mehr als 12 h (für gastrointestinale Beschwerden)
– Listerien kommen ubiquitär in der Umwelt vor (im Kot von Tier und Mensch)
– Humane Infektionen können durch engen Kontakt mit Vieh und Haustieren, Genuss von Weichkäse aus nichtpasteurisierter Milch entstehen
– Listeriose (oft stumm ablaufend)
– Manifestation unter dem Krankheitsbild einer Grippe
– Gefährlich ist der diaplazentare Übertritt von Schwangeren auf das Kind; führt häufig zu Totgeburt
– Konnatale Listeriose (Granulomatosis infantiseptica)
– Bei erkrankten Neugeborenen 50 % Letalität und häufig Spätschäden (geistige Entwicklungsstörungen)
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