– Y. pestis (vor 1964 Pasteurella pestis bezeichnet)
– Aerobe, gramnegative, kurze, bekapselte Stäbchen
– Oft bipolar anfärbbar
– Vorkommen bei wildlebenden Nagetieren in weiten Teilen Asiens, Afrikas, Süd- und Nordamerika endemisch
– Pest des Menschen im Mittelalter epidemisch, heute nur noch sporadisch auftretend. Infektionsquellen kranke Nagetiere.
– Übertragung durch direkten Kontakt oder Rattenfloh
– Quarantänekrankheit (Kontaktpersonen müssen mindestens 6 Tage isoliert werden), meldepflichtig
– Beulenpest: Erreger dringen durch Mikrotraumen in die Haut ein und verursachen in Lymphknoten charakteristische Bubonen (= bläulich verfärbte, geschwollene Lymphknoten); septisches Krankheitsbild nach Einbruch in die Blutbahn (50-90 % der unbehandelten Fälle). Absiedelung in vielen Organen möglich, auch in der Lunge - sekundäre Lungenpest mit hochinfektiösem Sputum)
– Primäre Lungenpest (Übertragung durch Tröpfchen-Inhalation, unbehandelt 100 %ige Letalität)
– Mikroskopie (Nachweis des Erregers im Bubonenpunktat, Sputum oder Blut)
– Kultur
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