YERSINIA PESTIS (-)
Index
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Ausstrich von Bubonen-Aspirat, bipolare Färbung der Stäbchen (Sicherheitsnadelform), Methylenblau-Färbung
Y. pestis aus einer Stammsammlung wurde auf Kongorot-Agar ausgestrichen und 3 Tage bei 28° C inkubiert
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Gattung (Genus)
Yersinia
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Arten (Spezies)
– Y. pestis (vor 1964 Pasteurella pestis bezeichnet)
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Mikrobiolog. Charakteristika
– Aerobe, gramnegative, kurze, bekapselte Stäbchen
– Oft bipolar anfärbbar
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Inkubationszeit
2-5 Tage
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Epidemiologie
– Vorkommen bei wildlebenden Nagetieren in weiten Teilen Asiens, Afrikas, Süd- und Nordamerika endemisch
– Pest des Menschen im Mittelalter epidemisch, heute nur noch sporadisch auftretend. Infektionsquellen kranke Nagetiere.
– Übertragung durch direkten Kontakt oder Rattenfloh
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Infektionen
– Quarantänekrankheit (Kontaktpersonen müssen mindestens 6 Tage isoliert werden), meldepflichtig
– Beulenpest: Erreger dringen durch Mikrotraumen in die Haut ein und verursachen in Lymphknoten charakteristische Bubonen (= bläulich verfärbte, geschwollene Lymphknoten); septisches Krankheitsbild nach Einbruch in die Blutbahn (50-90 % der unbehandelten Fälle). Absiedelung in vielen Organen möglich, auch in der Lunge - sekundäre Lungenpest mit hochinfektiösem Sputum)
– Primäre Lungenpest (Übertragung durch Tröpfchen-Inhalation, unbehandelt 100 %ige Letalität)
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Diagnose
– Mikroskopie (Nachweis des Erregers im Bubonenpunktat, Sputum oder Blut)
– Kultur
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Therapie
Doxycyclin + Aminoglykosid
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Alternativen
Co-Trimoxazol, Chloramphenicol
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