– Bindung des diagnostischen Antigens an vorbehandelte oder nicht vorbehandelte Erythrozyten
– Agglutination der Erythrozyten bei Hinzutreten des spezifischen Serumantikörpers
– Durchführung in Mikrotiterplatten
Passive-Partikel-Agglutination:
– Anstelle von Erythrozyten können auch andere Trägerpartike (z.B. Latex) zur Antigenbindung eingesetzt werden
– bei zahlreichen Infektionen/Infektionskrankheiten
– Lues-Diagnostik
– Serodiagnostik der Candidiasis
– Toxoplasmose-Diagnostik
– Anwendung der passiven-Partikel-Agglutination z.B. als orientierender Schnelltest zur Prüfung des Immunstatus bei VZV (Varizella-Zoster-Virus) in der Schwangerschaft, Röteln, EBV (Epstein-Barr-Virus)
– schnelle, einfache Durchführbarkeit, sofern antigenbeladene Erythrozyten als Reagens vorliegen
– hohe Spezifität
– hohe Sensitivität (ca. 100fach niedriger als ELISA, aber 10fach höher als KBR)
– sichtbare Agglutination durch Hinzutreten der homologen Serumantikörper in wenigen Minuten
– hohe Einzeltiter können für floride Infektion beweisend sein
– Angabe in Titern
– i.d.R. ist jedoch der Nachweis einer Serokonversion zu fordern