FRüHSOMMER-MENINGO-ENZEPHALITIS
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Diagnostik Differentialdiagnose Therapie
Komplikationen Links Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Achtung ! Prävention / Follow-up  
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Ixodes ricinus, weibliche Zecke Weibliche und männliche Ixodes ricinus-Zecke
   
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Synonyme
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Frühsommer-Meningo-Enzephalitis
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Definition
Vor allem in Mitteleuropa im Sommer auftretende, infektiöse Enzephalitis.

Synonym: CEE (Central European Encephalitis).
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Erreger
Ätiologie
Erreger ist ein Flavivirus.
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Epidemiologie
Inzidenz:
Endemiegebiete in Zentral- und Osteuropa, Skandinavien, Russland und China.
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Übertragung
Übertragung durch Zeckenstich oder (selten) nicht pasteurisierte Ziegenmilch
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Inkubationszeit
4 bis 14 Tage.
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Klinik
Meist biphasischer Verlauf.

Erste Phase: grippeartige, fieberhafte Erkrankung, gefolgt von symptomfreiem Intervall.

Zweite Phase: Meningitis, Meningoenzephalitis, Enzephalomyeldiskulitis.

Bei 70 % der Patienten tritt nur die erste Phase auf, 10 % haben neurologische Dauerkomplikationen.
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Diagnostik
Serologie (IgG und IgM ELISA), Kreuzreaktion mit Antikörper durch Impfungen (Gelbfieber, Japan B). Virusnachweis nur vor Serokonversion oder im Post-mortem-Material.
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Differentialdiagnose
- Meningitis
- Meningoenzephalitis anderer Genese
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Therapie
Antivirale Therapie dzt. nicht möglich, symptomatische Behandlung
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Komplikationen
Dauerschäden wie Paresen, Blindheit oder Krampfleiden.
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Achtung !
Zecken möglichst rasch entfernen, da sonst das Infektionsrisiko steigt.
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Prävention / Follow-up
Aktive Immunisierung (Vollimmunisierung 0/1/12 Monate, Auffrischung alle 5 Jahre), Schutzrate: 98 %.
Passive Immunisierung wegen der geringen Schutzwirkung umstritten.
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Links
ANTIBIOTIKA MONITOR 3/1999
F. Daxböck*, G. Stanek**, W. Graninger*
*Universitätsklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Infektionen und Chemotherapie, AKH Wien (Vorstand: Univ.-Prof. DDr. W. Graninger)
**Klinisches Institut für Hygiene der Universität Wien (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. M. Rotter)
Zecken-assoziierte Erkrankungen weltweit:
ANTIBIOTIKA MONITOR 4/1999
H. Hofmann
Klinisches Institut für Virologie der Universität Wien
(Vorstand: Univ.-Prof. Dr. H. Hofmann)
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis
ANTIBIOTIKA MONITOR 5/2002
G. Stanek
Klin. Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Universität Wien
(Vorstand: Univ.-Prof. Dr. M. Rotter)
Durch Zecken übertragene Krankheitserreger
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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JAntiinfektiva zur systemischen Anwendung
J06Immunsera und Immunglobuline
 J06BImmunglobuline
 J06BAImmunglobuline, normal human
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 J06BBSpezifische Immunglobuline
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 J07BVirale Impfstoffe
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