HEPATITIS
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Diagnostik Differentialdiagnose Therapie
Komplikationen Handelspräparate aus dem Pharmaangebot Achtung !
Prävention / Follow-up Weitere Informationen  
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Definition
Entzündliche Reaktion der Leber mit Nekrose von Parenchymzellen.
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Erreger
Ätiologie
Erreger sind Hepatitis A-, B-, C-, D-, E-Viren, CMV, HIV, Entero- und Adenoviren.
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Epidemiologie
Inzidenz:
HAV: Mittelmeer, Naher Osten, Südamerika
HBV: Mensch ausschließliches Reservoir
HCV: zumeist chron. Verlauf
HDV: weltweit, nur in Kombination mit HBV
HEV: Asien, Mittelamerika

Risikofaktoren:
sexuelles Risikoverhalten, schlechte Hygiene
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Übertragung
HAV: fäkal-orale Route
HBV und HDV: Blut, sexuell
HCV: Blut, Dialyse, Drogenkonsum
HEV: fäkal-oral
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Inkubationszeit
HAV: 15 bis 15 Tage
HBV: 1 bis 6 Monate
HCV: 15 bis 160 Tage
HDV: 1 bis 6 Monate
HRV: 15 bis60 Tage
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Klinik
Systemische Symptome des Prodroms der akuten Virus-Hepatitis:
Anorexie, Arthralgie, Husten, Müdigkeit, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Malaise.
1 bis 2 Wochen danach in ca. 30 % Auftreten von Gelbsucht. In der Akutphase kommt es zur schmerzhaften Hepatomegalie, oft auch zu Splenomegalie und zervikaler Lymphadenopathie, postikterische Phase dauert zwischen 2 und 12 Wochen (am längsten bei HBV und HCV).
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Diagnostik
Labor:
Neutropenie und Lymphopenie, gefolgt von Lymphozytosis und atypischen Lymphozyten, Anstieg der Transaminasen und des Bilirubins, Verlängerung der PT-Zeit (schlechte Prognose), Hypoglykämie in schweren Fällen.
Serologische Tests für HAV, HBV, HCV und HDV,
Nachweis von Virämie mittels PCR für HBV und HCV.
Bei unklarer Diagnose: Leberbiopsie.
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Differentialdiagnose
- Toxische Hepatitis
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Therapie
Keine kausale Therapie bei HAV.
HBV und HCV: Pegyliertes Interferon-alpha (bei chronischer HCV-Hepatitis in Kombination mit Ribavirin). Patienten mit chronischer viraler Hepatitis haben ein hohes Risiko für Leberzirrhose und Leberversagen: Option einer Transplantation (Prophylaxe mit Hepatitis B-Immunglobulin).
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Komplikationen
Fulminante Hepatitis mit Enzephalopathie (Mortalität > 80 %), Leberzirrhose, Nebenwirkungen der Therapie: Thrombozytopenie, hämolytische Anämie, Depressio.
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Achtung !
Hepatitis G-Virus: wird übertragen durch Bluttransfusionen, apparente Infektion oft bei Patienten mit Hepatitis C, hepatotrope Eigenschaft noch unklar.
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Prävention / Follow-up
Schutzimpfung gegen HAV und HBV. Träger des HbsAg haben erhöhtes Risiko für hepatozelluläres Karzinom.
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Weitere Informationen
AKH-consilium/Hepatitis

AKH-consilium/Chronische Hepatitis

Zentrum für Reisemedizin (www.reisemed.at)

Hepatitis A

Hepatitis B
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Die Präparate-Nennungen erfolgen durch die Sponsoren unserer Webseite unabhängig vom Autor des Fachtextes. Die Reihenfolge entspricht dem ATC-Code. Der Benutzer ist angehalten, sich vor Verschreibung eines Medikaments durch sorgfältige Prüfung der jeweiligen Fachinformation bzw. Gebrauchsinformation zu vergewissern, ob die dort vorliegenden Informationen zu Indikation, Kontraindikation und Dosierung von den Angaben auf dieser Webseite evtl. abweichen (siehe auch Haftungsausschluss).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

JAntiinfektiva zur systemischen Anwendung
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