HEPATITIS D
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Differentialdiagnose
Therapie Handelspräparate aus dem Pharmaangebot Links
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Synonyme
Delta-Hepatitis
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Definition
Diffuse Entzündung des Leberparenchyms durch Hepatitis-D-Viren (HDV)
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Erreger
Hepatitis D(elta) Virus (HDV) (hepatotropes, defektes RNA-Virus, das auf die Helferfunktion des HBV angewiesen ist.)
– Nur in Gegenwart von HBV (d.h. bei Personen mit HBs+) infektiös und vermehrungsfähig
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Epidemiologie
– Weltweite Verbreitung; schätzungsweise ca. 10 Millionen chronisch HBV/HDV-Infizierte
– Hohe Prävalenzraten in Süd- und Osteuropa, den Nilländern und dem nördlichen Südamerika (v.a. Amazonasgebiet)
– Bei Drogenabhängigen in Australien vor 1971 keine HBV/HDV-Koinfektion, seit Mitte der 80er Jahre >20 % - ähnliche Entwicklung in Europa zu erwarten
Meldepflicht!
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Übertragung
– Analog Hepatitis B
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Inkubationszeit
– Bei Koinfektion mit HBV 12 bis 15 Wochen, bei Superinfektion chronisch an Hepatitis B erkranten Personen 3 Wochen
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Klinik
– Bei Koinfektion 2 % chronischer Verlauf der Virushepatitis
– Akuter Hepatitis B Verlauf i.d.R. komplizierter und protrahierter
– Bei Superinfektion Chronifizierung in 70 bis 90 % der Fälle
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Prophylaxe
– Hepatitis-B-Schutzimpfung
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Diagnostik
– Labordiagnostik: HD-Ag und anti-HDV mit ELISA, RNA-Hybridisierung bzw. PCR zum Nachweis des HDV-Genoms
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Differentialdiagnose
– Andere Virushepatitiden
– Begleithepatitiden bei anderen Viruserkrankungen
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Therapie
– Verlauf günstiger durch Interferon
– Therapieversuch mit Foscarnet
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Links
AKH-consilium/Hepatitis

AKH-consilium/Chronische Hepatitis
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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