HERINGSWURMKRANKHEIT
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Differentialdiagnose
Therapie Handelspräparate aus dem Pharmaangebot  
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Synonyme
Anisakiasis, Anisakidose, Heringswurmkrankheit
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Definition
– Wurminfektion (Nematoden, Rundwürmer)
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Erreger
– Infektion durch Larven von Anisakis und verwandter Spulwurmgattungen (Pseudoterranova descipiens u.a.).
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Epidemiologie
– Die Infektion tritt vorwiegend dort auf, wo roher oder unzureichend gekochter Fisch verzehrt wird.
– Höchste Inzidenz in Japan, aber auch Holland, Skandinavien und Länder entlang der Pazifikküste Südamerikas.
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Übertragung
– Meeressäugetiere (Wale) und Mensch infizieren sich durch den Verzehr von rohen Fischen, in deren Muskelfleisch sich die Larven entwickeln.
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Inkubationszeit
12 - 24 Stunden
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Klinik
– Ulzerationen im Magen-/Darmtrakt (eosinophile Granulome) durch die aufgenommenen Larven.
– Es kommt es zu Übelkeit, Erbrechen und epigastrischen Schmerzen, gelegentlich Hämatemesis.
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Prophylaxe
– Verzehr von rohem Fisch in Endemiegebieten meiden.
– Eine sichere Verhütung der Infektion ist durch Tiefgefrieren der Fische möglich (- 20°C mindestens 10-24 Stunden).
– Seit Einführung dieser Maßnahme in den Niederlanden sind dort keine Fälle mehr beobachtet worden.
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Diagnostik
– Gastroskopie
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Differentialdiagnose
– Andere Formen unspezifischer, bakterieller Lebensmittelvergiftung.
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Therapie
– Bei akuten Infektionen Entfernung der Larven durch Gastroskop
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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