HOOKWORM DISEASE
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Diagnostik Differentialdiagnose Therapie
Komplikationen Handelspräparate aus dem Pharmaangebot Achtung !
Prävention / Follow-up    
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Ancylostoma duodenale, Scolex
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
Necator americanus, Scolex
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
   
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Synonyme
Ankylostomiasis , Hakenwurmkrankheit , Hookworm Disease
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Definition
Infektion durch Hakenwürmer
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Erreger
Ätiologie
Necator americanus und Ancylostoma duodenale.

Hakenwürmer sind kleine Würmer von ca. 1 cm Länge.
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Epidemiologie
Inzidenz:
verbreitet in den Tropen und Subtropen der südlichen USA, von Zentral- und Südamerika, Indien, Südostasien, aber auch Mittelmeerküste.
Schätzungen gehen davon aus, dass ein Viertel der Weltpopulation infiziert ist.

Risikofaktoren:
Arbeit in Berg- und Tunnelbau (Grubenkrankheit).
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Übertragung
Nach dem perkutanen Eindringen gelangen die filariformen Larven über die Blutbahn in die Lunge. Durch den ausgelösten Hustenreiz werden die Larven hochgehustet, geschluckt und haken sich an der Dünndarmmukosa fest.
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Inkubationszeit
Die erwachsene Wurmform kann über Jahrzehnte überleben. Perkutane Infektion über den Erdboden, Eierproduktion 4 bis 6 Wochen später.
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Klinik
Juckreiz und Erythem an der kutanen Eintrittsstelle, bei Migration in die Lunge Husten. Hauptsymptom ist eine Eisenmangelanämie, die oft ausgeprägt ist. Gelegentlich treten Durchfall/Obstipation, abdominelle Schmerzen und Maladsorption auf, häufig ist die Infektion jedoch asymptomatisch.
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Diagnostik
Nachweis der Eier und der Würmer im Stuhl, Eosinophilie während der pulmonalen Migration der Larven. Bei einer Wurmbelastung über 500 kommt es zur Eisenmangelanämie (durchschnittlicher Blutverlust 0,03 bis 0,15 ml/d).
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Differentialdiagnose
- Appendizitis
- Amöbiasis
- andere Nematoden-Infektionen
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Therapie
Mebendazol (2 x 100 mg/d p.o. über 3 Tage),
Albendazol (2 x 400 mg/d p.o. über 3 Tage),
Pyrantel (11 mg/kg über 3 Tage, Maximaldosis: 1 g).
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Komplikationen
Chronische Infektion kann zu schwerer Maladsorption, Eisenmangelanämie und bei Kindern zu Wachstumsstörungen führen.
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Achtung !
Alle Familienmitglieder sollten mitbehandelt werden. Generelle Behandlung in Endemiegebieten. Mischinfektion durch verschiedene Nematoden möglich.
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Prävention / Follow-up
Verbesserung der Hygienemaßnahmen (sachgerechte Beseitigung von Fäkalien und Abwasser). Unterbindung der perkutanen Infektion durch das Tragen von festen Schuhen.
Stuhluntersuchung nach Therapie, um Eradikation sicherzustellen (häufig Reinfektion).
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Die Präparate-Nennungen erfolgen durch die Sponsoren unserer Webseite unabhängig vom Autor des Fachtextes. Die Reihenfolge entspricht dem ATC-Code. Der Benutzer ist angehalten, sich vor Verschreibung eines Medikaments durch sorgfältige Prüfung der jeweiligen Fachinformation bzw. Gebrauchsinformation zu vergewissern, ob die dort vorliegenden Informationen zu Indikation, Kontraindikation und Dosierung von den Angaben auf dieser Webseite evtl. abweichen (siehe auch Haftungsausschluss).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

PAntiparasitäre Mittel, Insektizide und Repellenzien
P02Anthelmintika
 P02CNematodenmittel
 P02CABenzimidazol-Derivate
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
 P02CCTetrahydropyrimidin-Derivate
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
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