KRYPTOKOKKOSE
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Differentialdiagnose
Therapie Links Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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Unterschiedlich große, im Zentrum ungefärbte, einzel liegende Sprosspilze
   
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Definition
Cryptococcus-Mykose
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Erreger
Cryptococcus neoformans
– Hefepilz
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Epidemiologie
– Weltweite Verbreitung im Erdboden
– Nachwuchs wird durch bestimmte Nitroverbindungen (z.B. aus Taubenexkrementen, Kreatinin) begünstigt
– Tauben sind nicht infiziert, obwohl ihre Exkremente stark kontaminiert sein können
– Infektionen weltweit, v.a. bei immungeschwächten Patienten (Sarkoidose, M. Hodgkin, Kollagenosen, Karzinome, Glukokortikoidtherapie, AIDS
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Übertragung
– durch Inhalation infizierten Staubes
– keine Übertragung von Mensch zu Mensch
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Inkubationszeit
– Nicht genau bekannt
– wahrscheinlich mehrere Wochen
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Klinik
– Pulmonale Kryptokokkose (v.a. USA) mit Fieber, Husten Rundherde (Kryptokokkengranulome)
– disseminierte Kryptokokkose (meist als Meningitis) mit sehr variabler Pleozytose, meist lymphozytär
– oft langsame Progression
– Hydrozephalus-Bildung
– schlechte Prognose bei unbehandelten Verläufen
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Prophylaxe
– keine spezifische Prophylaxe bekannt
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Diagnostik
– Erregernachweis durch Biopsie oder Kultur (pulmonale Form) mikroskopisch (Kapseldarstellung im Tuschpräparat)
– Antigennachweis im Serum und im Liquor
– bei Patienten mit Meningitis Suche nach extrameningealen Herden durch Sputum- und Urinkultur
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Differentialdiagnose
– bei pulmonaler Form: Blastomykose, Histoplasmose
– bei Meningitis: z.B. Tbc-Meningitis
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Therapie
– leichte Verläufe: Fluconazol oder Itraconazol
– schwer disseminierte Verläufe: AmphotericinB + Flucytosin
– Suppressionstherapie bei AIDS: Fluconazol oder Itraconazol
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Links
AKH-Consilium / AIDS
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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