KRYPTOSPORIDIOSE
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Differentialdiagnose
Therapie Links Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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Cryptosporidien in Stuhlprobe (Kinyoun-Karbolfuchsin-Färbung)
   
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Definition
Infektion mit Protozoen der Gattung Cryptosporidium.
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Erreger
Cryptosporidium
– ein Protozoon vom Stamm der Apicomlexa, Klasse der Sporozoa
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Epidemiologie
– Weltweite Verbreitung
– Prävalenzraten in industrialisierten Ländern: 1 - 3 % (bei HIV-Patienten 2 - 5 %, bei AIDS-Patienten mit Diarrhoe bis 16 %)
– in Entwicklungsländern Asiens und Afrikas bis 10 %
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Übertragung
– Zoonose mit fäkal-oraler Übertragung
– Aufnahme der infektiösen (sehr kleinen) Oozysten (2 - 5 µ Durchmesser) nach fäkaler Kontamination v.a. des Trinkwassers
– bei AIDS-Patienten auch direkte Übertragung möglich
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Inkubationszeit
– 1 - 14 Tage (im Mittel 7 Tage)
– Präpatenzzeit (bis Ausscheidung von Oozysten (5 -) 7 (- 28) Tage
– Oozystenausscheidung bis zu 2 Monate
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Klinik
– Bei Immunkompetenten: selbstlimitierende Gastroenteritis mit Diarrhoe (3 - 10 Tage)
– selten Fieber (bis 39 °C)
– selten Abdominalkoliken
– beiImmundefizienten Personen chronische Diarrhoe mit Fieber und Lymphadenopathie
– Letalität bis 80 % durch Dehydratation und Befall weiterer Organe (Gallenblase, Pankreas, Lunge)
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Prophylaxe
– Hygienemaßnahmen (v.a. Trinkwasser)
– keine spezifische Prophylaxe möglich
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Diagnostik
– Mikroskopischer Nachweis von Oozysten im Stuhl oder im Bioptat des Dünndarms
– Ziehl-Neelsen-Färbung, Auraminfärbung
– Antigennachweis mittels Immunfluoreszenz oder ELISA
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Differentialdiagnose
– Giardiasis
– Durchfall bakterieller Infektionen (z.B. Cholera, Shigellose) oder viraler Ätiologie (Rotaviren, Norwalk-Viren)
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Therapie
– Flüssigkeitssubstitution
– Versuch mit Atovaquon oder Azithromycin
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Links
AKH-Consilium / AIDS
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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