RHINOVIRUS-INFEKTIONEN
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Differentialdiagnose
Therapie Handelspräparate aus dem Pharmaangebot  
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Synonyme
Schnupfen
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Definition
Sogenannte banale Erkältungen, verursacht durch Rhinoviren
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Erreger
Rhinoviren (umhüllte RNA-Viren, Familie Picornaviren)
– > 100 Serotypen bekannt.
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Epidemiologie
– Weltweite Verbreitung, gehäuftes Vorkommen in den Wintermonaten
– Rhinoviren infizieren die Schleimhäute des Nasen- und Rachenraums, bleiben streng lokalisiert und verursachen keine generalisierte Infektion
– Die nur kurz dauernde, typenspezifische Immunität, zusammen mit dem großen Typenreichtum, erklärt die häufig wiederkehrenden Schnupfenepisoden im Leben jedes Menschen
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Übertragung
– Direkte Übertragung, z.B. über kontaminierte Hände, teils auch über Tröpfcheninfektion
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Inkubationszeit
– wenige Stunden - 3 Tage
– Virusausscheidung während der Erkrankung, bis maximal 3 Wochen anhaltend
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Klinik
– Banale Erkältungen:
Schnupfen, Husten, Angina, allgemeine Abgeschlagenheit, Bronchitis
– Selten (bei Kindern) Bronchitis, Bronchopneumonie
– Komplikationen:
– Das Krankheitsbild wird häufig durch bakterielle Sekundärinfektionen verschlimmert (Otitis media und Sinusitis) Immunität gegenüber dem betreffenden Erreger über Jahre anhaltend.
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Prophylaxe
– Impfprophylaxe nicht möglich
– Expositionsprophylaxe durch Meiden von Menschenansammlungen
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Diagnostik
– Labordiagnostik in der Praxis kaum üblich
– Die Viren sind in Zellkulturen züchtbar
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Differentialdiagnose
– Andere virale Infektionen des Respirationstraktes: RS-Viren, Parainfluenza, Coronaviren;
– seltener Mykoplasmen- und Chlamydia pneumoniae-Infektionen
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Therapie
– Symptomatisch
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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