Zoonose; weltweites Vorkommen mit Ausnahme von Teilen Nordeuropas und Ozeaniens.
Zwei große epidemiologische Formen:
die sylvatische Wut: Zyklus Fuchs-Fuchs und sehr selten anderes Tier oder Mensch und die
urbane Wut: Haushund-Haushund und viel häufiger der Mensch.
Inzidenz:
Weltweit sterben rund 50.000 Menschen an Tollwut.
Risikofaktoren:
Tierkontakte
Übertragung erfolgt durch Biss von/Kontakt mit infiziertem Tier (Virus wird im Speichel ausgeschieden).
variabel; 3 – 8 Wochen, selten länger bzw. kürzer
Schmerz und Missempfindungen im Bereich der Bissstelle, Fieber, Übelkeit, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Krämpfe, Lähmungen, Photo- und Hydrophobie
Anamnese, Klinik!
Im späteren Verlauf kann das Virus durch spezielle Methoden im Speichel oder im Hornhautabstrich nachgewiesen werden.
- Enzephalitiden
- Meningitiden
- Tetanus
ES GIBT KEINE BEHANDLUNG DER TOLLWUT!
Reinigung der Wunde, aktive und passive Immunisierung; supportiv-symptomatische Therapie
Tierkontakte meiden,
Impfung: gut verträglicher Totimpfstoff (Zellkultur-Vakzine)zur Prä- und Postexpositionsprophylaxe
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