TRICHOMONIASIS
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Prophylaxe Diagnostik Therapie
Komplikationen Handelspräparate aus dem Pharmaangebot ESIDOG Österreich
goto top of page
 
T. vaginalis (Trichromfärbung)
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
   
goto top of page
Definition
Trichomoniasis wird durch das Protozoon Trichomonas vaginalis verursacht und stellt eine entzündung der Vaginalschleimhaut dar.
goto top of page
Erreger
Trichomonas vaginalis
goto top of page
Epidemiologie
– 2 - 17 % der weiblichen Säuglinge von infizierten Müttern erwerben die Infektion perinatal
goto top of page
Übertragung
– vorwiegend durch sexuellen Kontakt
– auch durch Kontaktinfektion in Bädern und Toiletten oder durch Badeschwämme u.ä.
goto top of page
Inkubationszeit
– 2 - 24 Tage
goto top of page
Klinik
– Ungefähr 50% der Patientinnen zeigen klinische Symptome
– Charakteristisch ist ein dünnflüssiger, gelblich-grünlicher, übelriechender Fluor vaginalis, meist auch schaumig
– Die Vaginalschleimhaut ist entzündlich irritiert
goto top of page
Prophylaxe
– Expositionsprophylaxe
– Partnertherapie ist auch bei Symptomlosigkeit unbedingt indiziert
goto top of page
Diagnostik
– Mikroskopischer Nachweis im frischen Sekret aus Vagina oder Urethra (Nativpräparat nach Donne)
goto top of page
Therapie
Metronidazol als Singleshot 1 x 2 g oder Metronidazol 500 mg 2x1 durch 7 Tage.
goto top of page
Komplikationen
– Risiko der Infektion in der Schwangerschaft: Vor allem bei gleichzeitiger bakterieller Vaginose besteht ein signifikant erhöhtes Risiko einer Frühgeburt.
– Durch eine entsprechende Therapie kann dieses Risiko um die Hälfte reduziert werden.
– Post partum kommt es häufiger zu einer Endometritis.
goto top of page
ESIDOG Österreich
Gynäkologische Infektionen
Die ESIDOG Österreich (Arbeitsgemeinschaft für Infektionen der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)
hat für sämtliche gynäkologisch und geburtshilflich relevante
Infektionen Leitlinien zusammengestellt. Diese Leitlinien beinhalten die Therapiekonzepte mit entsprechenden Produkten und den in Österreich frei verschreibbaren Arzneispezialitäten.
goto top of page
Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Die Präparate-Nennungen erfolgen durch die Sponsoren unserer Webseite unabhängig vom Autor des Fachtextes. Die Reihenfolge entspricht dem ATC-Code. Der Benutzer ist angehalten, sich vor Verschreibung eines Medikaments durch sorgfältige Prüfung der jeweiligen Fachinformation bzw. Gebrauchsinformation zu vergewissern, ob die dort vorliegenden Informationen zu Indikation, Kontraindikation und Dosierung von den Angaben auf dieser Webseite evtl. abweichen (siehe auch Haftungsausschluss).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

JAntiinfektiva zur systemischen Anwendung
J01Antibiotika zur systemischen Anwendung
 J01XAndere Antibiotika
 J01XDImidazol-Derivate
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
goto top of page

© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8

office@infektionsnetz.at

 

 

 

 

 

 

A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8