– Sekundärer Test
– indirekter Antikörpernachweis, der sich die Änderung der Fc-Anteile von Antikörpern der Klassen IgG und IgM (nicht aber IgA!) zunutze macht, durch die in Gegenwart von Ca++ - und Mg++ - Ionen die Komplementkaskade aktiviert und Komplement verbraucht wird
– Indikatorsystem (Schaferythrozyten und Antikörper gegen Schaferythrozyten vom Kaninchen) zeigt den Komplementverbrauch (und damit das Vorhandensein komplementbindender Serumantikörper) an
– in der Vergangenheit universell eingesetztes Verfahren ("Wassermann"-Test bei Lues)
– jetzt meist ergänzend eingesetzt bei ausgewählten Indikationen:
– CMV-Infektion
– Mykoplasma-Infektionen
– Toxoplasmose
– Poliomyelitis
– Brucellose
– Listeriose
– gut standardisierbare Testbedingungen
– gute Reproduzierbarkeit
– Spezifität abhängig von derQualität der eingesetzten Antigene
– keine differenzierung zwischen IgG- und IgM-Antwort
– geringe Sensitivität (1000fach niedriger als ELISA, aber 5fach höhert als Agglutinationsreaktion/Widal)
– hohe KBR-Titer i.d.R. beweisend für floride Infektion, z.B. der Zytomegalie oder einer Mykoplasmen-Pneumonie (wegen der relativ geringen Sensitivität der Methode)
– i.d.R. Serokonversion zu fordern
– nicht geeignet zur Frühdiagnostik