– M. kansasii
– M. malmoense
– M. marinum
– M. fortuitum
– M. chelonae
– M. ulcerans
– M. xenopi
– M. scrofulaceum
– M. haemophilum
– M. genavense
– M. avium
– M. intracellulare
– Aerobe, säurefeste, schlanke (0,4 µm dicke und 3-4 µm lange) unbewegliche Stäbchen
– NTM entsprechen in Morphologie und Färbeverhalten weitgehend den Tuberkulosebakterien
– NTM kommen in der Umwelt (Wasser, Erdboden) sowie als Bestandteil der Schleimhautflora von Mensch und Tier häufig vor
– Infektionen sind insgesamt selten (Entstehen wird durch herabgesetzte Immunität begünstigt; gehäuft bei AIDS-Patienten)
– Chronische Lungenerkrankungen bei Erwachsenen (M. kansasii)
– Lokale Lymphadenitis (Kinder, Adoleszente) (M. malmoense)
– Haut- und Weichteilinfektionen (Abszesse, Granulome, Ulcera)
– Knochen-, Gelenk-, Sehnenerkrankungen
– Disseminierte Erkrankungen bei immunkompromittierten Patienten (AIDS-Patienten) (M. avium, M. intracellulare)
– Klinisch, radiologisch und histologisch sind NTM-Infektionen von tuberkulösen Läsionen in der Regel nicht zu unterscheiden.
– Interpretation schwierig.
– Infektionsherd muss häufig chirurgisch entfernt werden.
– Für die Chemotherapie je nach Erregerspezies eine Dreierkombination (
INH +
Ethambutol +
Rifampicin)
– Bei resistenten Stämmen eine Kombination von 4-5 Tuberkulostatika.
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