– Aerobe, gramnegative, semmelförmige, oft pleomorphe, bohnenförmige Kokken (Durchmesser ~ 1 µm)
– 2-4 Tage (manchmal auch länger, 5-10 Tage)
Meningokokkenerkrankungen treten in westeuropäischen Ländern ebenso wie in den USA zumeist sporadisch, mit einer Häufigkeit von etwa 2 Erkrankungsfällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr auf. Immer wieder können jedoch zudem regional und zeitlich begrenzte höhere Inzidenzen und Ausbrüche registriert werden. Obwohl die Häufigkeit der Erkrankung im Vergleich zu vielen anderen Infektionskrankheiten gering ist, erwecken Meningokokkeninfektionen oft breites öffentliches Interesse, da vor allem Kinder und Jugendliche aus scheinbar voller Gesundheit heraus erkranken und die Erkrankung trotz adäquater Therapie nach wie vor eine Letalität von 10% aufweist.
– Meningokokken-Infektionen treten gehäuft in den Winter- und Frühlingsmonaten auf.
– Übertragung durch Tröpfchen.
– Der Mensch ist einziges Erregerreservoir. Infektionsquellen sind Keimträger und Erkrankte.
– In entwickelten Ländern Kleinepidemien oft in geschlossenen Kollektiven (Schullagern, Rekrutenlagern)
– In Entwicklungsländern (Afrika) kann die Erkrankung häufiger vorkommen

– 5-10 % der Bevölkerung stellen Keimträger dar
– Meningitis
– Pneumonie
– Arthritis
– Endokarditis
– Mikroskopie
– Kultur auf Blutagar
Nationale Referenzzentrale für Meningokokken
Die Nationale Referenzzentrale für Meningokokken wurde vor rund 20 Jahren über Auftrag des Gesundheitsministerium ins Leben gerufen und ist seit 1981 an der Bundesstaatliche bakt.-serolog. Untersuchungsanstalt in Graz etabliert.
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