CLONORCHIS SINENSIS
Index
   
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Clonorchis sinensis
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
 
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Gattung (Genus)
Clonorchis
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Arten (Spezies)
– C. sinensis (Chinesischer Leberegel)
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Mikrobiolog. Charakteristika
Trematoden (Saugwürmer), Leberegel
– Länge: 1-2 cm
– Eier 27-35 x 11-20 µm
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Inkubationszeit
– Präpatenzzeit (Zeit zwischen Infektion mit dem Erreger und Nachweis der Vermehrungsprodukte) beträgt 4 Wochen
– Die Krankheitssymptome erscheinen erst lange nach der Infektion (oft viele Jahre später)
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Epidemiologie
– Infektion durch Essen roher oder ungenügend gekochter Süßwasserfische
– Verbreitet in Fluss- und Binnenseegebieten in fernöstlichem Russland, China, Japan, Korea, Vietnam, Taiwan
– Endemisch in China, besonders im südlichsten Teil des Landes
– Importierte Fälle in anderen Ländern
– Die Zahl der mit Clonorchis (Chinesischer Leberegel) und Opisthorchis (Katzenleberegel) infizierten Personen wird mit 17 Millionen geschätzt. Etwa 350 Millionen sind infektionsgefährdet (WHO, 1995)
– Endwirte von Clonorchis und Opisthorchis sind fischfressende Säugetiere und der Mensch, in denen die Trematoden die Gallengänge besiedeln
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Infektionen
– Clonorchiose (variables Fieber, hepato-cholangitische Symptome mit Hepatomegalie, Leukozytose, Schmerzen im Oberbauch und Durchfall)
– Risikofaktor für Gallengangkarzinom
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Diagnose
– Nachweis der Eier im konzentrierten Stuhl oder im Duodenalsaft
– Serologische Tests
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Therapie
Praziquantel
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Alternativen
Albendazol
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Prävention
– Braten oder Kochen der Fische (Metazerkarien sterben bereits bei 70° C) oder das Tiefgefrieren (5 Tage)
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