DIPHYLLOBOTHRIUM SPP.
– D. dallie
– D. dendriticum
– D. latum ("Fischfinnenbandwurm")
– D. pasificum
– D. ursi
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Cestoda (Bandwürmer), 2-15 m lang, mit 2 schlitzförmigen Sauggruben am Kopf und bis zu 4.000 Proglottiden.
– 3-6 Wochen von der Ingestion bis zur Passage der Eier im Stuhl
– Symptome können jedoch Monate bis Jahre später auftreten (bei fortgesetzter Infektion)
– Menschen erwerben die Infektion durch Verzehren von ungenügend gekochten oder rohen Fisch
– Die Infektion ist nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar. Für die Entwicklung des Bandwurms ist ein Übertragungszyklus nötig, der einen ersten und zweiten Zwischenwirt inkludiert.
– Der erste Zwischenwirt ist ein Kleinkrebs der Gattung Cyclops und Diaptomus
– Süßwasserfische (z.B. Lachs, Hecht u.a.), die infizierte Krebse fressen, werden zu zweiten Zwischenwirten.
– Menschen und Säugetiere können durch Aufnahme von infiziertem Fisch erkranken
– Diphyllobothrium-Infektionen kommen in Binnensee-Regionen vor, wo roher oder ungekochter Fisch üblich ist (z.B. Eskimos in Alaska und Kanada), oder wo Fischkonservierungspraktiken die Möglichkeit von Infektionen mit Diphyllobothrium Spezies begünstigen (Europa: Russland, Finnland, Skandinavien; Asien, Amerika)
– Infektion verläuft häufig asymptomatisch
– Der Parasit verursacht gelegentlch Diarrhoe und/oder gastrointestinale Beschwerden
– Obstruktion von Gallengang oder Dünndarm (selten)
– Bei ca. 2 % der Bandwurmträger tritt eine Anämie auf, die auf den Entzug von Vitamin B12 durch den Bandwurm zurückzuführen ist
– Nachweis der Eier im Stuhl
– Manchmal gehen auch Proglottiden ab
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Praziquantel 10-20 mg/kg in einer Einzeldosis
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