FASCIOLA SPP.
Index
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Fasciola hepatica
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
Fasciola hepatica, Alaun-Karmin-Färbung
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
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Gattung (Genus)
Fasciola
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Arten (Spezies)
– F. gigantica (Riesenleberegel)
– F. hepatica (Großer Leberegel)
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Mikrobiolog. Charakteristika
Trematoda (Saugwürmer) über 2-5 cm bzw. bis zu 7,5 cm (Riesenleberegel) lang
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Inkubationszeit
– 4-6 Wochen
– Präpatenzzeit 2-3 Monate. Die im Dünndarm schlüpfenden juvenilen Leberegel durchdringen die Darmwand und wandern über die Peritonealhöhle in die Leber ein. Nach einer etwa 6-7 Wochen langen Migration durch das Leberparenchym gelangen die Parasiten schließlich in die Gallenwege, wo sie geschlechtsreif werden. Frühestens 2-3 Monate nach der Infektion beginnt die Eiausscheidung.
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Epidemiologie
– Weltweit; sporadischer oder endemischer F. hepatica-Befall bei Menschen bisher aus 50 Ländern/Regionen aller Kontinente gemeldet (WHO 1999). Zahl der weltweit mit f. hepatica und F. gigantica infizierten Personen wird aus 2,4 Millionen geschätzt (WHO 1995)
– Natürliche Gallengangs-Parasiten von Schafen, Rindern und anderen Tieren weltweit
– In ihrem Entwicklungszyklus dienen Süßwasserschnecken als Zwischenwirte
– Erkrankungen des Menschen wurden aus Schaf- und Rinder-reichen Regionen berichtet
– Menschen sind zufälliger Wirt durch Genuss von Pflanzen (z.B. Wasserkresse), an denen infektiöse Stadien (Metazerkarien) der Parasiten haften
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Infektionen
– Fasciolose
– Inapparenter Verlauf oder Abdominalschmerzen, Hepatomegalie, Fieber, Leukozytose, Anämie u.a.
– Gelegentlich Einwanderung der Parasiten auch in andere Organe
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Diagnose
– Leukozytose, Eosinophilie und Erhöhung leberspezifischer Enzyme im Serum während der Wanderphase der Leberegel
– Nachweis der Eier im Stuhl oder Duodenalsaft frühestens 2-3 Monate nach der Infektion
– Differentialdiagnose der ähnlichen Eier der Dünndarmparasiten Echinostoma und Fasciolopsis bei Patienten aus Asien
– Serologie
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Therapie
– Derzeit kein befriedigend wirksames Mittel im Handel; Triclabendazol (Fasinex), Präparat aus der Veterinärmedizin, neuerdings in einigen Ländern ad usum humanum registriert, wird von der WHO empfohlen)
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Alternativen
– Prävention: Verzicht auf den Verzehr von Wasserkresse
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