GLOSSINA
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Tse-tse-Fliege (Glossina morsitans)
(mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
 
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Synonyme
Tse-Tse-Fliege (Glossina)
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Gattung (Genus)
Glossina
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Arten (Spezies)
– G. morsitans
Andere (4)
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Mikrobiolog. Charakteristika
– Lebendgebärende Fliegen, die jeweils eine Larve intrauterin mit Milchsekret ernähren
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Entwicklung
– Entwicklung der Larve 3 - 4 Wochen
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Epidemiologie
– Die Tsetsefliege richtet in Afrika nach Einschätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) verheerende Schäden an.

– Nach FAO-Angaben sind 37 afrikanische Länder, ein Drittel Afrikas, von der Tsetsefliege betroffen. Rund 300 000 Menschen leiden in Zentralafrika an der von der Fliege übertragenen Schlafkrankheit, die Fieber und Kopfschmerzen verursacht und meistens tödlich endet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet damit, dass sich die Krankheit, wie zuletzt in den 30er Jahren, zu einer Epidemie ausbreiten kann.

– Werden Tiere von infizierten Tsetsefliegen gestochen, erkranken sie an Trypanosomiasis. An Trypanosomiasis sterben jährlich rund drei Millionen Tiere. Allein bei den afrikanischen Rinderherden wird der Verlust pro Jahr auf 600 Millionen bis 1,2 Milliarden Dollar geschätzt.

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Infektionen
– Trypanosomose (Schlafkrankheit), verursacht von Trypanosoma-Arten, werden durch den Stich der Tse-tse-Fliegen übertragen
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Bekämpfung
– Prophylaktische Maßnahmen gegen die tagaktiven (!) Glossinen wichtig (Bekleidung, Repellents, Insektizide).
– Reduktion der Zahl der Tse-tse-Fliegen durch Fliegenfallen und Zuchtversuche (unfruchtbare Männchen)
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