– Längsovale etwa 2 - 3,5 mm lange, flügellose Insekten mit reduzierten Augen, kurzen (fünfgliedrigen) Antennen, stechend saugenden Mundwerkzeugen und kräftigen Klammerfüßen zum Festhalten an Haaren
– leben im Kopf- und Barthaar
– Die Weibchen legen täglich 3 - 4 Eier (Nissen) und heften sie basisnahe an die Haare an
– Entwicklungsdauer vom Ei bis zu den Adulten 17 Tage
– Lebensdauer der Adulten am Menschen etwa 1 Monat, in der Umwelt bei Zimmertemperatur bis zu 1 Woche
– Weltweite Verbreitung
– In Mitteleuropa kommt es immer wieder zu epidemieartigem Auftreten in Schulen und Kindergärten
– Alle Läusearten können Erreger verschiedener Krankheiten übertragen
– Durch
Lausbefall Hautreaktionen auf Stiche (Juckreiz, Kratzeffekte, Dermatosen, Allergien)
– Übertragene Infektionen
– Nachweis durch Adspektion (Lupe)
– Insektizide Wirkstoffe (Pyrethrum, Permethrin, Malathion, g-Hexachlorcyclohexan (= Lindan); unterstützend Läusekamm
– Alle Kontaktpersonen sind in die Behandlung miteinzubeziehen
– Entwesung (Entlausung) von Kleidungsstücken, Matratzen, Polstermöbeln etc.
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