PäRCHENEGEL
Index
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Schistosoma mansoni (Pärchen)
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
Ei von Schistosoma
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Synonyme
Schistosoma Spp.
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Gattung (Genus)
Schistosoma
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Arten (Spezies)
– S. haematobium
– S. intercalatum
– S. mansoni
– S. japonicum
– S. mekongi
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Mikrobiolog. Charakteristika
Trematoda (Saugwürmer)
– Männchen (je nach Art) 6 - 20 mm lang
– Weibchen (je nach Art) 7 - 26 mm lang
– Das relativ dicke Männchen formt mit den Seitenrändern des Körpers eine ventrale Rinne (Canalis gynaecophorus) und schließt das mehr fadenförmige Weibchen darin ein. Dadurch scheint der Körper des Männchens wie längsgespalten (schizein = spalten; soma = Körper)
– Die adulten Parasiten leben im Lumen von Venen; die geschlechtsreifen Schistosoma-Weibchen legen in den kleinen Venen des Darmes oder des Urogenitaltrakts täglich je nach Art 100 - 3500 Eier mit einer unreifen Wimpernlarve (Mirazidium) ab, das während des Aufenthaltes im Wirt innerhalb von 6 - 10 Tagen heranreift und etwa 3 Wochen lebensfähig bleibt.
– Ein Teil der Eier penetriert die Gefäßwand sowie das umliegende Gewebe und erreicht schließlich das Lumen der Harnblase bzw. des Darmes
– Im Stuhl oder Harn gelangen die Eier einige Wochen nach der Infektion in die Außenwelt. Geraten sie dabei in Süßwasser, schlüpfen die Larven (Mirazidien) aus der Eihülle und befallen Süßwasserschnecken als Zwischenwirte. In diesen entwickeln sich sog. Zerkarien (mit gegabelten Ruderschwanz), die ins Wasser ausschwärmen und bei Kontakt mit Menschen innerhalb weniger Minuten in Haut und Schleimhäute eindringen.
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Inkubationszeit
– Die Präpatenzzeit beträgt je nach Schistosoma-Art 4 - 10 Wochen. Im Endwirt überleben die Schistosomen durchschnittlich 2 - 5 Jahre, einzelne jedoch 20 - 40 Jahre.
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Epidemiologie
– Vorkommen in tropischen und subtropischen Gebieten
– Zwischenwirte sind Süßwasserschnecken, die stehende oder langsam fließende Gewässer bevorzugen
– Der Mensch ist das wichtigste Erregerreservoir
– Tropenreisende können sich in endemischen Gebieten infizieren, selbst bei einmaligem Gewässerkontakt
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Infektionen
Schistosomose (Bilharziose) mit Penetrationsphase, akuter Phase und chronischer Phase
– Entsprechend der Lokalisation der Veränderungen lassen sich verschiedene Hauptformen der Schistosomose unterscheiden
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Diagnose
– Nachweis von Eiern im Stuhl oder Harn
– Biopsien
– Immundiagnostische Verfahren
– Sonographie (Leber, Urogenitaltrakt)
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Therapie
Praziquantel
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Prävention
– Die Bekämpfung der Schistosomose beruht heute vorwiegend auf der planmäßigen medikamentösen Behandlung bestimmter Bevölkerungsgruppen
– Hygienemaßnahmen
– Zur individuellen Prophylaxe ist in Schistosoma-Endemiegebieten Hautkontakt mit natürlichen oder künstlichen Gewässern zu meiden
– Möglicherweise durch Zerkarien verseuchtes Wasser muss abgekocht werden
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