– Höchst variabel, reicht von 1 Monat bis viele Jahre
– Endemisch in tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas
– Vorkommen auch in Zentralamerika
– Bauern und Bauarbeiter tragen wegen häufigen Kontaks mit Erde ein erhöhtes Risiko
– Männer sind häufiger infiziert als Frauen
– Paracoccidioidomykose (Syn.: Südamerikanische Blastomykose)
– Paracoccidioidomykose ist eine potentiell fatale Infektion, die gewöhnlich die Lunge befällt (Pneumonie) und auch orale und nasale Schleimhaut sowie die Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts (Ulzera); meist Lymphadenopathie
– Die Infektion kann jedes Organ befallen
– Nebennieren sind häufig betroffen
– Knochenmark-Beteiligung häufig bei der akuten Form der Infektion
– Serologische Tests
– Untersuchung von Gewebsbiopsien
– Pilznachweis in Proben von Sekreten des Atemwegstraktes
–
Itraconazol oder
Ketoconazol sind Mittel der Wahl. Therapie sollte über einen längeren Zeitraum gehen (mindestens über 6 Monate)
– Bei schweren Infektionen
Amphotericin B i.v.
–
Sulfadiazin 4-6 g/d über mehrere Monate, und dann 2-3 g/d über 3-5 Jahre
– Besondere Vorsicht gilt für abwehrgeschwächte und hospitalisierte Patienten
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