ASPERGILLUS SPP.
– A. flavus
– A. fumigatus
– A. nidulans
– A. niger
– A. terreus
– Fadenpilze mit filamentösen, septierten Hyphen, die ca. 2-4 µm breit sind und y-förmige Verzweigungen zeigen
– Aspergillus wächst rasch in Myzelform auf vielen gebräuchlichen Medien, z.B. auf abgestorbenen Blättern, in Getreidelagern oder Komposthaufen, in Heustöcken, auf zerfallenden Pflanzen, aber auch in Nahrungsmitteln wie Tee und Nüssen.
– Variabel, einige Tage bis Wochen
– Weltweit; ungewöhnlich; Belüftungssysteme im Krankenhaus für nosokomiale Ausbrüchen ursächlich; Aflatoxin und andere durch A. flavus produzierte Mykotoxine, stehen mit Leberkrebs in Afrika and Südostasien im Zusammenhang.
– Wichtigste Eintrittspforte des Erregers ist das Bronchialsystem, aber auch Verletzungen der Haut oder Schleimhaut
– Aspergillose des Respirationstraktes (bes. bei immunsupprimierten Patienten, z.B. Neutropenie, AIDS, Transplantationen)
– Aspergillom (Pilzknoten in vorgegebener Höhle, z.B. Kaverne)
– Chronische, nekrotisierende Pneumonie
– Tracheobronchitis
– Sinusitis
– Allergische Aspergillus-Alveolitis (Asthma-Ursache bei Atopikern)
– Endophthalmitis (nach Verletzung oder Operation des Auges; führt meist zum Verlust des Auges)
– Kultur
– Identifizierung des Pilzes in Gewebs-Biopsien
– Antigen-Untersuchung
– Azole
– Chirurgische Intervention z.B. bei Aspergillom angezeigt
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