CANDIDA SPP.
– C. albicans
– C. guilliermondii
– C. kruzei
– C. parapsilosis
– C. tropicalis
Andere
– Bei Gram-Färbung von Primärpräparaten erscheint C. albicans als grampositive, sprossende, einen Durchmesser von ca. 5 µm aufweisende, ovale Hefe.
– Oft können auch grampositive Pseudohyphen beobachtet werden. Gelegentlich findet man auch septierte Myzelien
– Candida kommt als Kommensale auf der Schleimhaut von Mensch und Tier vor
– Mykosen entstehen zumeist bei Patienten mit verminderter Resistenz, v.a. bei verminderter zellulärer Immunität
– Candida ist die häufigste Ursache für opportunistische Mykosen weltweit.
– 90 % humaner Candida-Infektionen werden durch C. albicans hervorgerufen
– Candida-Mykosen (Soor) betreffen am häufigsten die Schleimhäute, seltener die äußere Haut und innere Organe (= tiefe Candidose)
– Candidose des Respirationstraktes (bei immungeschwächten Patienten, insbesondere nach intensiver Antibiotikatherapie)
– Mundinfektionen (Mundsoor) (weiße, festhaftende Beläge auf Wangenschleimhaut und Zunge)
– Vulvovaginitis, ähnelt pathomorphologisch dem Mundsoor (bei Diabetes, Schwangerschaft, Progesterongaben sowie intensiver Antibiotikatherapie)
– Candida-Endokarditis und Endophthalmitis bei Drogensüchtigen
– Mikroskopie
– Kultur
– Antigennachweis (ELISA etc.)
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