CHROMOMYKOSE-ERREGER
Index
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Chromomykose, Riesenzelle
(mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
 
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Synonyme
Rhizomucor Spp.
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Arten (Spezies)
Chromomykose (Syn. Chromoblastomykose oder Dermatitis verrucosa) wird durch verschiedene Pilzspezies aus der Familie der Dermatiaceae verursacht, u.a.:
– Cladosporium carrionii
Fonsecaea compacta
– Fonsecaea pedrosoi
Phialophora verrucosa
– Rhinocladiella aquaspera
Andere
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Mikrobiolog. Charakteristika
– "Dematiöse" (von Dematiaceae *)) filamentöse Schimmelpilze oder "Schwärzepilze"
– Pigmentierte, septierte Hyphen in vivo

*) Dematiaceae: Familie von im Erdboden vorkommenden, dunkelgefärbten Schimmelpilzen ("Schwärzepilzen"). Man findet sie auf verrottendem Holz und verderbendem Gemüse. Diese Familie inkludiert einige der dunkelgefärbten Pilz-Gattungen, die Chromomykosen beim Menschen hervorrufen können, wie z.B. Phialophora, Fonsecaea und Cladosporium
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Inkubationszeit
– Meist unbekannt, jedoch wahrscheinlich Monate
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Epidemiologie
– Seltene Infektionsursachen
– Es gibt eine weltweite Verteilung der Fälle, wobei die meisten der Fälle aus Entwicklungsländern berichtet werden
– Hauptsächlich betroffen sind ländliche, barfüßige, landwirtschaftliche Arbeiter in tropischen und subtropischen Ländern
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Infektionen
– Chromomykose (Chromoblastomykose), chronische ulzerierende oder papillomatöse, granulomatöse Hautveränderungen an den unteren Extremitäten (gelegentlich an anderen Körperstellen)
– Hämatogene Dissemination in Muskel, ZNS und Lunge ist selten
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Diagnose
– Die ätiologischen Erreger der Chromomykose werden in infiziertem Gewebe identifiziert
– Identifizierung durch morphologische Charakteristika und Eigenarten der Pilzkulturen
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Therapie
– Keine optimalen, verbindlichen Therapierichtlinien
Itraconazol kann für viele Patienten nützen (Langzeittherapie über zumindest 6 Monate)
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Alternativen
Flucytosin i.v., evtl. kombiniert mit Amphotericin B bei ausgedehnten Läsionen
– Chirurgische Intervention bei kleineren Läsionen
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Prävention
– Tragen von Schuhwerk und Kleidern, um die Möglichkeit kleiner Hautverletzungen zu vermindern
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