MUCOR SPP.
– M. circinelloides; (fakultativ pathogen)
– M. mucedo; (die bekannteste M.-Spezies, der gemeine Köpfchenschimmel)
– Schimmelpilze mit breiten, nicht septierten, dickwandigen Hyphen
– Keine verfügbaren Angaben
– Ubiquitäres Vorkommen, besonders häufig auf zerfallendem, organischem Pflanzenmaterial
– Pilze der Pilzordnung Mucorales (Köpfchenschimmel) mit den Gattungen
Absidia, Mucor,
Rhizopus,
Cunninghamella und
Rhizomucor sind typische Opportunisten, die nur bei Patienten mit Immundefekten oder bei Stoffwechselkrankheiten (Diabetes) Infektionen verursachen. Die Erreger dringen mit Staub in das betreffende Organsystem ein.
– Mucor-Mykosen (Zygomykosen)
– Eindringen der Erreger in den Organismus durch Respirations- oder Speisetrakt
– Pilzthromben, Wandnekrosen u. septische Infarkte mit letalem Ausgang werden v.a. bei Patienten beobachtet, die durch Zytostatika-, Kortikoidtherapie, Diabetes mellitus oder Mangelernährung schwer vorgeschädigt sind
– Vier Hauptlokalisationen:
• rhinozerebral (bes.bei Diabetes mellitus),
• pulmonal (meist bei Leukämien),
• enteral (bes. bei Ernährungsstörungen),
• korneal (meist nach Läsionen)
– Nachweis der Gewebeinfiltration durch morphologisch typische Pilzfäden
– Kultur
– Keine verfügbaren Angaben
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