– P. brasiliensis ist ein dimorpher Pilz.
– Obwohl der Pilz aus Humuserde und dem Verdauungstrakt von Tieren isoliert werden kann, bleibt der natürliche Lebensraum unbekannt.
– Die Inkubationszeit ist hoch variabel und reicht von 1 Monat bis viele Jahre
– P. brasiliensis kommt endemisch in tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas und Zentralamerikas vor.
– Bauern und Bauarbeiter tragen ein erhöhtes Risiko mit dem Pilz in Kontakt zu kommen (Erde)
– Die Infektion ist häufiger bei Männern als bei Frauen
– Paracoccidiomykose (auch als Südamerikanische Blastomykose bezeichnet)
– Paracoccidiomykose ist eine potentiell fatale Infektion, die meist die Lunge befällt (Pneumonie), aber auch den oralen, nasalen und gastrointestinalen Bereich (Schleimhautulzera)
– Die Infektion kann jedes Organ befallen (häufig die Nebennieren)
– Knochenmarkbeteiligung ist häufig in der akuten Form der Infektion
– Besonders betroffen sind immunsupprimierte Patienten
– Serologische Tests
– Identifikation des Erregers in Gewebsbiopsien
– Untersuchung der Atemwegssekrete auf Pilze
–
Itraconazol oder
Ketoconazol sind die Mittel der Wahl und sollten über einen längeren Zeitraum (bis 6 Monate) gegeben werden.
– Neue Behandlungs-Option:
Voriconazol
– Standard-Vorsorgemaßnahmen für hospitalisierte Patienten werden empfohlen
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