TRICHOSPORON SPP.
– T. beigelii (Syn.: T. cutaneum)
– T. asteroides
– T. ovoides
– T. inkin
– T. asahii
– T. mucoides
(Neue Nomenklatur ist noch nicht allgemein anerkannt)
– Hefepilze, der im Stande sind Arthrokonidien, Hyphen, Blastokonidien und Pseudohyphen zu bilden
– Häufiger in den Tropen, aber auch in gemäßigten Zonen
– Vorkommen in Erde, Gemüse, Wassertümpeln, bei Säugetieren und Vögeln
– Wenn Bestandteil der Körperflora (Mund, Haut, Nägel), kann der Pilz Ursache oberflächlicher und tiefer Infektionen beim Menschen werden (opportunistische Infektionen).
– Weiße Piedra (Haarinfektion verursacht durch T. beigelii, T. ovoides, T inkin)
– Opportunistische Hefemykosen bei abwehrgeschwächten Patienten (Trichosporinose), meist durch T. asahii
– Kultur
– Histopathologie
–
Amphotericin B,
Fluconazol und
Itraconazol werden zur Behandlung der Trichosporinose verwendet. Leider ist die Wirkung der verschiedenen antifungalen Mittel bei disseminierten Infektionen begrenzt und die Mortalitätsrate daher hoch.
– Neue Behandlungs-Option:
Voriconazol
– Bei lokalen Hautinfektionen ist neben der antifungalen Therapie auch das chirurgische Debridement indiziert.
© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8
office@infektionsnetz.at
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8