– Nachweis von Serumantikörpern (Präzipitinen), die bei Hinzutreten des homologen Antigens lösliche Ag-Ak-Komplexe bilden
– diese Komplexe (Präzipitate) werden sichtbar
• im flüssigen Milieu (Röhrchenpräzipitation)
• im Agarosegel als radiale Immundiffusion (Mancini-Technik)
• zweidimensionale Agargel-Präzipitation (Ouchterlony-Technik)
• Gegenstromelektrophorese
• Immunelektrophorese (Grabar-Technik)
Cardiolipin-Flockungs-Reaktion (VDRL: Venereal Diseases Research Laboratory-Test):
– In Gegenwart von gegen Lipoid-Antigen gerichteten Serumantikörpern (als Antigen dient Cardiolipin aus Rinderherzen) tritt eine Flockung des kristallinen Antigens auf (abgelesen mikroskopisch in der Mikrotiterplatte)
– in der Serodianostik bei ausgewählten Fragestellungen
– z.B. radiale Immundiffusion zum Nachweis von gegen Aspergillus gerichteten Präzipitinen
Cardiolipin-Flockungs-Reaktion:
– einfacher Lues-Suchtest, hohe Sensitivität in der späten Infektionsphase
– hohe Spezifität
– relativ geringe Sensitivität (Mancini-, Ouchterlony-Technik)
– geringe Titerhöhen
– meist qualitativer Nachweis ausreichend