TAENIA SOLIUM
Index
   
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Taenia pisiforme, Scolex. Hakenkranz ähnlich dem der T. solium
(mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
 
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Gattung (Genus)
Taenia
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Arten (Spezies)
– T. solium ("Schweinefinnenbandwurm")
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Mikrobiolog. Charakteristika
– Bandwurm (s. a. Cestoda), 3-4 m lang
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Inkubationszeit
– Eier bzw. Proglottiden erscheinen beim Menschen im Stuhl 10-14 Wochen nach Infektion
– Im Schwein als Zwischenwirt entwickeln sich die Finnen (Cysticercus cellulosae) in 2-3 Monaten zur Infektionsreife
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Epidemiologie
– T. solium tritt v.a. in unterentwickelten ländlichen Gebieten von Zentral- und Südamerika, Afrika und Asien endemisch auf, sporadisch auch in den USA sowie West-, Ost- und Südeuropa.
– In Mexiko sind bis 7 % der ländlichen Bevölkerung Träger des adulten Bandwurmes, und bis 25 % der Schweine sind mit Finnen von T. solium befallen.
– In einigen Ländern Lateinamerikas, Asiens und Afrikas ist die Zystizerkose des Menschen häufig
– In nichtendemischen Gebieten (z.B. Mitteleuropa) werden zunehmend importierte Fälle von Zystizerkose diagnostiziert.
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Infektionen
– T. solium-Taeniasis verläuft häufig symptomlos
– Gelegentlich milde gastrointestinale Symptome
Zystizerkose entsteht, wenn sich Finnen von T. solium in verschiedenen Organen des Menschen ansiedeln
– Die Infektion erfolgt unter unhygienischen Bedingungen durch die perorale Aufnahme von Eiern aus den Fäces von Bandwurmträgern (exogene Autoinfektion oder Fremdinfektion)
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Diagnose
– Parasitologische Untersuchung des Stuhls
– ELISA, PCR
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Therapie
Praziquantel
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Alternativen
Niclosamid
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Prävention
– Kochen und Tiefgefrieren des Schweinefleisches (-20° C für mindestens 24 h)
– Verbesserung der Hygiene und der Schlachttieruntersuchung
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