Hydrogeniumoxid (H2O); Vorkommen: Dreiviertel der Erdoberfläche (Meere), in der Atmosphäre bis zu 4 Vol.% als Wasserdampf, im menschlichen Körper 40 - 70 % (altersabhängig); chemisch rein nur als destilliertes Wasser, erstarrt bei 0° C (bei 760 mmHg) zu Eis und siedet bei 100° C, größte Dichte bei +4°C; Molekulargewicht 18,02.
Natürlich vorkommendes Wasser:
Regenwasser: ähnlich dem destillierten Wasser, enthält aber Staubteilchen und die Luftgase in gelöster Form;
Flusswasser: enthält 0,01 - 0,2 % "feste" Stoffe (Calcium und Magnesiumsalze in gelöster Form;
Quellwasser: enthält ebenfalls gelöste Salze, bei größerer Konzentration spricht man von "Mineralwässern"
Meerwasser: enthält bis zu 3,5 % Salze, hauptsächlich Kochsalz.
Trinkwasser ist durch Filtern und andere Reinigungsprozesse (z.B. Enteisenung) gereinigtes und weitgehend entkeimtes Grund- (Quell-) oder Flusswasser.
Härte des Wassers wird durch gelöste Salze bedingt; vorübergehende Härte durch Carbonate und Bicarbonate kann durch Kochen beseitigt werden (Carbonate fallen aus), während die bleibende Härte überwiegend durch Sulfate (Gipshärte) bedingt ist, die auch beim Kochen in Lösung bleiben; die Summe beider ergibt die Gesamthärte (meist Ca- und Mg-Verbindungen).